Wo Solarthermie am meisten bringt
Am stärksten ist Solarthermie als Partner eines Holzkessels: Im Sommer müsste der Kessel nur fürs Duschwasser anspringen – genau das übernimmt die Solaranlage. Auch zu Gas- und Ölheizungen passt sie gut. Bei Wärmepumpen rechnen wir ehrlich: Dort ist Photovoltaik meist die sinnvollere Dachnutzung – auch das sagen wir Ihnen offen.
Warmwasser oder Heizungsunterstützung?
- Warmwasser-Anlage: 4–6 m² Kollektor, kompakter Speicher – die bewährte Einstiegslösung mit kurzer Amortisation.
- Heizungsunterstützung: 10–15 m² Kollektor und Pufferspeicher – trägt in Übergangszeiten spürbar zur Raumheizung bei; ideal mit Flächenheizung.
Auch Bestandsanlagen sind bei uns richtig
Wir warten und reparieren bestehende Solarthermie-Anlagen: Solarflüssigkeit prüfen und tauschen, Anlagendruck, Pumpen, Regelung. Viele Altanlagen laufen mit müder Flüssigkeit weit unter ihren Möglichkeiten – eine Wartung kostet wenig und bringt die Leistung zurück.
Häufige Fragen
Lohnt sich Solarthermie noch – oder lieber Photovoltaik?
Kommt auf die Heizung an: Mit Holzkessel oder Gastherme spielt Solarthermie ihre Effizienz aus (drei- bis viermal höherer Flächenertrag als PV bei der Wärme). Mit Wärmepumpe ist PV meist sinnvoller. Wir rechnen beides gegeneinander – wir verkaufen die Antwort, nicht das Produkt.
Funktioniert das auch bei bewölktem Himmel?
Ja, mit reduzierter Leistung – moderne Kollektoren nutzen auch diffuse Strahlung. Ausgelegt wird die Anlage aufs Jahr, nicht auf den schönsten Augusttag.
Wie lange hält eine Solarthermie-Anlage?
Kollektoren laufen 25 Jahre und mehr. Solarflüssigkeit und Pumpe brauchen zwischendurch Pflege – das deckt die regelmäßige Wartung ab.