Für wen sich Biomasse rechnet
Eine Biomasseheizung spielt ihre Stärken aus, wenn mindestens einer dieser Punkte zutrifft: Sie haben eigenen Wald oder günstigen Zugang zu Brennstoff, Ihr Haus braucht hohe Vorlauftemperaturen (unsanierter Altbau mit Heizkörpern), oder Sie wollen einen lagerbaren Brennstoff, der Sie von Strom- und Gaspreisen unabhängig macht. In Niederbayern – mit Wald vor der Haustür – ist das häufiger der Fall als fast überall sonst.
Pellets, Hackgut oder Stückholz?
| Pellets | Hackgut | Stückholz | |
|---|---|---|---|
| Komfort | vollautomatisch | vollautomatisch | Handbeschickung |
| Brennstoffkosten | mittel | niedrig | am niedrigsten bei Eigenholz |
| Platzbedarf | Lagerraum oder Erdtank | größeres Lager, Landwirtschaft ideal | Holzlege |
| Typischer Einsatz | Wohnhaus | Hof, Gewerbe, Nahwärme | Selbstversorger, gern als Kombi |
Warum ETA
ETA aus Österreich baut seit Jahrzehnten ausschließlich Holzheizungen von 7 bis 500 kW – mit hohen Wirkungsgraden, sauberer Verbrennung und einer Regelung, die sich auch mit Solarthermie und Wärmepumpe kombinieren lässt. Wir planen den kompletten Umbau: Kessel, Puffer, Lagerraum mit Austragung, Kaminanbindung.
Häufige Fragen
Wie groß muss der Pelletlagerraum sein?
Als Faustregel reicht ein Raum von etwa 2 × 3 m für ein Einfamilienhaus – gern der frühere Öltankraum. Alternativ gibt es Erdtanks und Gewebesilos. Wir planen Lager und Befüllstutzen gleich mit.
Wird Biomasse noch gefördert?
Ja, Biomasseheizungen sind förderfähig. Die Konditionen ändern sich regelmäßig – den aktuellen Stand prüfen wir für Ihr Projekt und übernehmen den Antrag.
Kann ich Stückholz und Pellets kombinieren?
Ja. Kombikessel verbrennen Scheitholz, solange Sie nachlegen, und schalten automatisch auf Pellets um, wenn nicht. Ideal für Selbstversorger, die auch mal verreisen wollen.