Zentral oder dezentral?
Zentrale Anlagen (wir verbauen Zehnder) versorgen das ganze Haus über ein Kanalnetz – die Komfortlösung für Neubau und Kernsanierung: leise, effizient, mit einem Gerät im Technikraum. Dezentrale Geräte (Helios, Blauberg) sitzen einzeln in der Außenwand und lassen sich im Bestand mit überschaubarem Aufwand nachrüsten – Raum für Raum, ohne Kanäle.
Wann sich Lüftung besonders lohnt
- Nach der Sanierung: Neue Fenster und gedämmte Wände machen Häuser dicht – die Feuchte muss kontrolliert raus, sonst drohen Schimmelecken.
- Allergiker: Pollenfilter in der Zuluft – durchatmen auch im Frühjahr.
- Mit Wärmepumpe: Wärmerückgewinnung senkt die Heizlast und lässt die Wärmepumpe kleiner ausfallen.
- Schlafräume an der Straße: Lüften bei geschlossenem Fenster.
Häufige Fragen
Hört man eine Lüftungsanlage?
Eine sauber ausgelegte zentrale Anlage ist im Wohnraum praktisch unhörbar – entscheidend sind Kanalquerschnitte und Schalldämpfer, und genau da wird bei Billigangeboten gespart. Dezentrale Geräte wählen wir nach Schallwerten fürs Schlafzimmer aus.
Wie oft müssen Filter gewechselt werden?
Je nach Lage etwa ein- bis zweimal im Jahr. Das können Sie selbst machen – oder wir übernehmen es im Rahmen der Wartung.
Geht dezentrale Lüftung auch nachträglich?
Ja, das ist ihr größter Vorteil: eine Kernbohrung pro Gerät, Strom dazu, fertig. Ideal für einzelne Problemräume im Bestand.